Präsentation Jahresbericht 2024

(Foto: Redaktion Truppendienst)
(Foto: Redaktion Truppendienst)

Am 26. März 2025 stellten die Abgeordneten Reinhard Eugen Bösch (FPÖ), Friedrich Ofenauer (ÖVP) und Robert Laimer (SPÖ) den Jahresbericht der Parlamentarischen Bundesheerkommission (PBHK) im Auditorium des Parlaments vor. 

Aus dem Jahresbericht geht hervor, dass die PBHK im Jahr 2024 insgesamt 195 Beschwerdeverfahren eingeleitet hat, wobei sich die Beschwerdegründe im Kern auf den Ausbildungs- und Dienstbetrieb sowie auf Personalangelegenheiten bezogen haben. Das PBHK-Präsidium erläuterte die zentralen Punkte des Berichts und zog Schlüsse für Verbesserungsmöglichkeiten. Um Personalengpässen – insbesondere im Bereich der Miliz – entgegenzuwirken, müsse man den Fokus auf die Grundwehrdiener legen. Um sie als „Kunden der Zukunft“ gewinnen und binden zu können, seien ein wertschätzender Umgang, ein förderliches Arbeitsklima sowie zeitgemäße Unterkünfte entscheidend.

Die PBHK ist dafür zuständig, Beschwerden von Soldaten oder wehrpflichtigen Personen entgegenzunehmen. Beschwerdefälle reichen von unangebrachter Ausdrucksweise über diskriminierendes Verhalten und sexuelle Belästigung bis zu organisatorischen Mängeln sowie Eingriffen in dienstliche Befugnisse. Mehr zur PBHK: Bundesheerkommission | Parlament Österreich

-red-

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